13.01. 2015 in den Düsseldorfer,DER DEUTSCHEN FERNSEHPREIS
Bild: Sophia Thomalla *** Local Caption *** 13.01. 2015 in den Düsseldorfer,DER DEUTSCHEN FERNSEHPREIS

Der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis wird am Mittwoch, dem 13. Januar des kommenden Jahres, in den Düsseldorfer Rheinterrassen verliehen. Anders als in den Vorjahren, wird die Verleihung im Rahmen eines Branchentreffens stattfinden, das nicht im Fernsehen übertragen wird. Darauf hatten sich die Stifter Frank Hoffmann (RTL), Tom Buhrow (WDR), Thomas Bellut (ZDF) und Kaspar Pflüger (SAT.1) am Anfang dieses Jahres verständigt. Die Federführung für den neu aufgestellten Fernsehpreis liegt im Jahr 2016 bei RTL.

Während die Form der Verleihung sich verändert hat, sind Anspruch und Zielsetzung geblieben: Die Würdigung der besten und erfolgreichsten Produktionen und Leistungen des zurückliegenden Fernsehjahres. Zu diesem Zweck haben die Stifter eine unabhängige Jury aus elf ausgewiesenen Branchenexperten berufen, die in den vergangenen Monaten über 800 Programmvorschläge gesichtet hat, um 49 Nominierungen in 20 Kategorien auszusprechen. Über die Preisträger entscheidet das Gremium wie bisher erst am Tag der Preisverleihung.

Die Jury, die zunächst in Fachkommissionen für die drei Programmbereiche Fiktion, Unterhaltung und Information/Sport arbeitete, ist wie folgt zusammengesetzt: Lutz Carstens, Chefredakteur TV Spielfilm; Steffen Hallaschka, Moderator; Jan Köppen, Moderator; Dr. Beatrice Kramm, Vorsitzende der Geschäftsführung & Produzentin Polyphon Film- und Fernseh-GmbH; Jakob Krebs, Leitung dctp.tv & Geschäftsführer dctp; Ulrike Kriener, Schauspielerin; Thomas Lückerath, Chefredakteur & Geschäftsführer DWDL Medienmagazin; Peter Nadermann, Produzent & Geschäftsführer Nadcon Film GmbH; Nicole Rosenbach, freie Fernsehautorin; Wilfried Urbe, freier Medienjournalist und Volker Weicker, Regisseur. Zum Vorsitzenden wurde Lutz Carstens gewählt, der das zurückliegende Fernsehjahr wie folgt einordnet:

„Das Fernsehjahr war geprägt von aktuellen Geschehnissen, Innovation in den Genres und Bewegung bei den Sendern. Dabei überzeugten besonders die kleineren Kanäle mit Ambition und Risikofreude. Die horizontale Serie ist da und das private Fernsehen setzt wieder stärker auf Fiktion. Um die Vielfalt und Brandbreite von herausragenden Fernsehfilmen und Schauspielerleistungen abbilden zu können, hat die Jury jeweils fünf Nominierungen ausgesprochen. Wir haben uns gefreut, dass wir in der Unterhaltung, der Comedy, Show und Late Night zahlreiche junge Formatideen gesehen haben“, so Lutz Carstens. „Im Rückblick aber bestimmten vor allem die politischen Krisen das Programm. So haben wir uns in der Information ganz auf die Berichterstattung zur Flüchtlingssituation konzentriert, den Talk als wichtigen Ort der Einordnung identifiziert und im Sport nach Doping und Fifa ganz auf investigativen Journalismus gesetzt. Bei allen Kontroversen und Diskussionen waren wir uns in der Jury einig, dass wir ein besonderes Fernsehjahr gesehen haben.“